Goldfliege bekämpfen

(Lucilia sericata)

By Alvesgaspar (Own work) [GFDL or CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Beschreibung

Die tagaktiven, zwischen 5 und 11 mm großen, glänzend gold-grünen Fliegen sind vor allem in Europa, Asien und Nordamerika verbreitet. Ihre Lebenserwartung liegt bei 3 bis 4 Wochen. An der Vorderseite des Körpers befindet sich der Mundhaken, eine Kopfkapsel ist nicht vorhanden. Am deutlich dickeren Hinterende liegen die beiden großen, bräunlich gefärbten Atemöffnungen, auch Stigmen genannt. Goldfliegenweibchen legen im Laufe ihres Lebens zwischen 2000 und 3000 Eier.

In Küchen oder Metzgereien sind tierische Nahrungsmittel oder deren verwesende Reste ideale Brutstätten. Die Eiablage kann aber auch in Kühlschränken oder -räumen erfolgen. Die Larven schlüpfen bei hohen Temperaturen schon nach 24 Stunden, bei einer Temperatur von ca. 30°C nach 4 bis 7 Tagen.

Durch die Abgabe bestimmter Enzyme können die Larven in ihr Brutsubstrat eindringen, verlassen dieses aber wieder innerhalb von 5 Tagen, um sich in trockenen Verstecken zu verpuppen. Erwachsene Goldfliegen nehmen über ihre Mundwerkzeuge (Rostum) Pflanzensäfte, organische Abfälle, sowie Nahrungsmittel auf.

Gesundheit

Goldfliegen sind Hygieneschädlinge, da sie durch das Belaufen von verwesenden und toten Organismen sehr leicht Krankheitskeime verbreiten können. Nachgewiesen wurde u.a. die Übertragung von Typhus, Dysenterien und Cholera. Daher muss man die Goldfliege bekämpfen. Außerdem sollte man sobald sich in Nahrungsmit

Tipps & Kniffe

Die Behälter für Lebensmittel sollten gut verschließbar sein, so können die Fliegen ferngehalten werden. Bei Biomülltonnen soll der Deckel immer verschlossen bleiben, damit keine Goldfliegen eindringen können.

teln Maden entwickeln, diese nicht mehr essen.

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Goldfliege bekämpfen Maßnahmen & Mittel

Als Vorsichtsmaßnahme gegen einen Goldfliegenbefall können Fliegengitter an Fenster und Türen angebracht werden, die das Eindringen der Goldfliegen verhindern. Die Produkte „Aeroxon Fenster-Fliegengitter“ und „Aeroxon Tür-Fliegengitter“ sind dafür gut geeignet. Wenn die Fliegen ihre Eier aber bereits in Lebensmittel abgelegt haben, können die Fliegenmaden mit dem Produkt „Bintrol“ der „Fa. Killgerm“, das in die Mülltonne eingehängt wird und dort den Wirkstoff Permethrin abgibt, abgetötet werden. Des Weiteren eignen sich auch UV-Lampen, Fliegenfallen und Insektensprays für die Maßnahmen gegen Goldfliegen.

Als sehr umweltfreundlich haben sich UV-Lampen herausgestellt: Die Fliegen werden von dem UV-Licht angezogen und an der Lampe durch ein unter Hochspannung stehendes Gitter abgetötet, wie beim Modell „Titan Alpha“ oder sie bleiben auf einer Klebefolie haften, wie bei den Modellen „Fly Lite mit Kunststoffblende“, „Fly Lite mit Edelstahlblende“ und „Pest West UV-Klebefoliengerät 1×2“. Bei den giftfreien und für den Menschen geruchsneutralen Leimfallen, wie der „Aeroxon Fenster-Fliegenfalle ‚Früchte'“, werden die Insekten von Lockstoffen auf der Klebefolie angelockt. Für den Einsatz im Freien und in Tierställen wurde die „Rescue Fliegenfalle“ entwickelt, die durch einen pestizidfreien Lockstoff speziell Goldfliegen anlockt. Auch können Leimtafeln aufgehängt werden, die die Fliegen mit speziellen Mustern anlocken.

Beispiele hierfür sind die Produkte „Aeroxon Fliegenmanschette“, „Silva Fliegenfalle ‚Der Stall‘ Super“ und „Aeroxon Stall-Fliegenfänger (2er)“. Durch Kontaktinsektizide können ebenfalls Goldfliegen abgetötet werden. Das Produkt „MC KPS 500“ ist dafür sehr gut geeignet. Die in Insektensprays enthaltenen Inhaltsstoffe wirken auf das Nervensystem der Fliegen und rufen eine starke Erregung hervor, gefolgt von Koordinationsstörungen, Lähmung und dem anschließenden Tod. Die altbewährteste Methode für die Bekämpfung von Fliegen ist aber immer noch die Fliegenklatsche.