Bettwanzen und Anzeichen für Bettwanzenbefall erkennen

Bettwanzen (Cimexlectularius) aus der Familie der Plattwanzen suchen bevorzugt die Schlafplätze von Menschen auf und nisten sich dort ein. Diesem Verhalten verdanken die Zivilisationsfolger ihren Namen. Die Parasiten ernähren sich von Blut. Zu den typischen Anzeichen von Befall gehören Blutflecken im Bett, Juckreiz, Hautrötungen sowie der Kot der Wanzen. Betroffene sollten Bettwanzen aktiv bekämpfen. Die Plage verschwindet in der Regel nicht von alleine.

Wo verstecken sich Bettwanzen?

Bettwanzen sind nachtaktiv. Sie meiden Sonnenlicht und elektrisches Licht. Alle dunklen Stellen können den Störenfrieden als Rückzugsort zwischen den Blutmahlzeiten dienen. Zu den bevorzugten Verstecken gehören dunkle Orte direkt am Bett, zum Beispiel Bettgestelle, Bettkästen sowie die Zwischenräume zwischen Bett und Matratze.

Teppichböden mit hohem Flor sowie Schubladen, Schränke und die Fugen zwischen Holzdielen werden ebenfalls häufig als Versteck genutzt. Darüber hinaus können auch Steckdosen, Bohrlöcher und sogar Säume von Tapetenstreifen den Parasiten Schutz bieten. Der Volksmund nennt Bettwanzen deshalb auch “Tapetenflundern”.

Wie erkenne ich Bettwanzen?

Bettwanzen sind mit dem bloßen Auge zu sehen. Um sie von anderen Schädlingen zu unterscheiden, ist aber eine Lupe nötig. Erwachsene Exemplare sind vier bis sechs Millimeter lang und platt. Haben sie sich mit Blut vollgesaugt, kann die Körperlänge von Bettwanzen neun Millimeter erreichen. Die Form ist oval, die Färbung braun bis rotbraun. Bettwanzen haben sechs Beine und sind behaart.

Was sind die genauen Symptome von Bettwanzenbefall?

Betroffene bemerken den Bettwanzenbefall meist an körperlichen Symptomen und Spuren im Bett. Unter den Spuren ist vor allem der Kot gut erkennbar. Er sieht aus wie kleine schwarze Punkte und fällt auf hellem Bettzeug ins Auge. Ein sehr starker Befall kann sich auch durch einen süßlichen Geruch bemerkbar machen.

Winzige rote Flecken im Bett deuten auf Bettwanzenbisse hin. Die Bisse hinterlassen zugleich kleine gerötete Stellen auf der Haut, sind selbst aber schmerzlos. Manche Menschen spüren auch später nichts. Andere fühlen im Bereich der Bissstelle ein unangenehmes Jucken.

Wie sehen Bisse von Bettwanzen aus?

Bettwanzenbisse sind als runde bis ovale gerötete Hautareale mit einem Durchmesser von einigen Millimetern zu erkennen. Bei Menschen mit empfindlicher Haut schwellen diese Rötungen an und bilden Quaddeln.

Häufig sind die Bissspuren in sogenannten Wanzenstraßen angeordnet. Das sind Hautrötungen in einer mehr oder weniger geraden Reihe. Es handelt sich dabei um mehrere Versuche der Wanze, mit dem Biss ein Blutgefäß zu erwischen, was nicht jedes Mal gelingt.

Eine Wanzenstraße ist als wichtiger Hinweis zu werten, dass es sich tatsächlich um die Bisse von Bettwanzen handelt. Stiche von Flöhen und anderen Insekten können abgesehen von der Anordnung ähnlich aussehen. Blutflecken im Bett dienen als zweites Erkennungsmerkmal. Bei Insektenstichen kommt es nur durch Kratzen zum Blutverlust. Auch sind Wanzenbisse im Gegensatz zu Insektenstichen meist auf offenliegende Körperregionen beschränkt.

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