Hausmarder bekämpfen

(Martes foina)

James Lindsey at Ecology of Commanster [CC BY-SA 2.5 or CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Beschreibung

Der Haus- oder Steinmarder ist ein nachtaktiver Bodenbewohner und von der Iberischen Halbinsel im Wesen bis zur Küste des Gelben Meeres im Osten verbreitet. Die Männchen können eine Körperrumpflänge zwischen 40 und 52 cm und ein Gewicht zwischen 1.000 und 2.000 g erreichen und sind etwas größer als die Weibchen, die eine Körperrumpflänge zwischen 37 und 48 cm erreichen und zwischen 700 und 1.700 g schwer werden können. Der Hausmarder hat ein graubraunes Fell mit einem auffälligen weißen, meist gegabelten Kehlkopf.

 

Der Schwanz ist buschig. Hausmarder leben bevorzugt in menschlichen Siedlungen, doch auch Wälder werden besiedelt. Bauernhöfe, Schuppen, Stallungen oder Dachböden können den Tieren als Unterschlupf dienen. Kleinsäuger, wie Feldmäuse, machen den Großteil der Nahrung des Marders aus, aber er ernährt sich auch von Früchten und Getreide. Ein Weibchen gebärt innerhalb März und April durchschnittlich drei Jungtiere und säugt sie bis zu zehn Wochen lang. Sechzehn Wochen nach der Geburt können die Jungtiere selbst auf Beutefang gehen und mit 23 Wochen verlassen sie die Mutter und suchen sich ihr eigenes Revier.

Gesundheit

Hausmarder können sehr lästig und auch schädlich für den Menschen sein. Tiere, die in Dachböden leben, können sehr viel Lärm machen. Auch richten sie durch Zerbeißen von Gummi- und Kunststoffbauteilen im Motorraum von Kraftfahrzeugen große Schäden an. Zudem können sie Krankheiten, wie Hirnhautentzündung, Tollwut oder Parasiten, wie Bandwürmer auf Menschen und auf Haustiere übertragen.

Tipps & Kniffe

Um Marder vom Dachboden oder vom Auto fernzuhalten, können Sie dort auch in Parfum getränkte Stofflappen auslegen. Da sich die geruchsempfindliche Nase des Tieres vom Duftwasser stören lässt, wird der Marder diesen Bereich meiden. Sie können die nachtaktiven Tiere auch durch Licht abschrecken: Dazu koppeln Sie eine Lampe mit einem Bewegungsmelder. Wenn sich das Tier nähert, wird es vom Licht erfasst, erschrickt und flüchtet.

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Hausmarder bekämpfen Maßnahmen & Mittel

Das „Anti Marder Spray – Konzentrat“ schützt Auto und Haus vor Marderschäden. Um das Eindringen der Marder durch kleine Öffnungen im Dachboden zu verhindern, können diese mit „XCLUDER (TM)“ der „Fa. Killgerm“ abgedichtet werden. Der Wirkstoff des Produkts „finicon Marder-Wächter“ ist eine Mineralstoffverbindung, die vom Marder über den Geruchssinn wahrgenommen wird und ihn abschreckt. Das „Bauer Marderrepellent“ ist ebenfalls natürlich, es enthält Bitterstoffe und ätherische Öle und verschreckt den Marder ebenfalls. Marder können zudem mit Ultraschallgeräten vertrieben werden: Die Geräte „Marder-Ultraschall-Abwehrgerät, Standard“, „Marderabwehr Ultraschallgerät“, „Ultraschallgerät Vario-Schutz“ und „RepSonic“ senden ultrahohe Frequenzen aus, die der Mensch nicht hören kann. Mit der „Marder Holzkastenfalle“, eine Durchlauffalle mit Trittbrettauslösung, können Marder lebend gefangen werden.