Hausmaus bekämpfen

(Mus musculus)

By George Shuklin (Own work) [CC BY-SA 1.0], via Wikimedia Commons

Beschreibung

Die 20g schwere dämmerungs- und nachtaktive Hausmaus kann bis zu 10 cm lang werden, auch der Schwanz kann diese Länge aufweisen. Ursprünglich war sie nur in Vorderasien heimisch, verbreitete sich aber im Laufe der Zeit weltweit. Die Hausmaus hat einen dunkelgrau gefärbten Rücken und einen etwas helleren Bauch. Die Art lebt meist in der Nähe der Menschen, sie ist aber auch im Wald oder auf landwirtschaftlicher Nutzfläche zu finden. Bei Hausmäusen, die in warmen Gebäuden leben, können Weibchen pro Jahr 4 bis 6 mal zwischen 4 und 8 Nachkommen bekommen. Hausmäuse können schon nach 45 Tagen geschlechtsreif werden.

Die Art frisst fast alles, doch sie ernährt sie sich bevorzugt von Getreide. Hausmäuse leben in Gruppen und haben ein gut ausgeprägtes Territorialverhalten. Durch Fraß und Verschmutzung von Lebensmitteln richten sie v. a. in Supermärkten, Getreidelagern und lebensmittelverarbeitenden Betrieben große Schäden an.

Gesundheit

Hausmäuse können, so wie Ratten, viele Infektionskrankheiten verbreiten und auf den Mensch übertragen. Solche Krankheitserreger sind z.B. Pasteurellen, Salmonellen und Leptospiren. Des Weiteren können sie durch das Nagen an Isolierungen große Schäden an elektrischen Leitungen verursachen.

Tipps & Kniffe

Um Mäuse effektiv loszuwerden, müssen zuerst ihre Futterquellen entfernt werden. Essensreste und tierische Abfälle sollten in die Biomülltonne und nicht auf den Komposthaufen gegeben werden. Müllsäcke sollten verschlossen gehalten bzw. in Müllcontainer deponiert werden. Lebensmittelvorräte sollten in verschließbaren Behältern aufbewahrt werden.

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Hausmaus bekämpfen Maßnahmen & Mittel

Um zu verhindern, dass die Mäuse in ein Gebäude eindringen, können kleine Öffnungen in Rohren oder ähnlichem mit „XCLUDER (TM)“ verschlossen werden. Hausmäuse können u.a. mit den bekannten Mausefallen bekämpft werden. DIe „Aeroxon Mausefalle“ ist eine Federbügelfalle: Wenn die Maus auf den Köder tritt klappt die Falle zu. Mit Lebendfallen kann man sie fangen ohne sie zu töten. Schokolade, Erdnussbutter oder gebratener Speck können als Köder dienen. Hausmäuse können auch mit vergifteten Ködern bekämpft werden.

Diese müssen in Köderboxen gegeben werden, damit sie nicht versehentlich Katzen oder Hunde fressen. Solche Köder können Getreide enthalten und aus Gel oder festen Bestandteilen bestehen. Folgende Präparate sind dafür geeignet: „MC Mäuseköder Blox (grün)“, „MC Mäuseköder Blox (rot)“, „MC Köderpaste“, „Sakarat Monitoring Bait“, „Professional Frischköder Difenacoum“, „Professional Fertigköder Brodifacoum“, „Sugan® Rattenköder Happen/Pellets“ und weitere. Die in diesen Präparaten enthaltenen Wirkstoffe haben eine verstärkte Blutgerinnung zur Folge und werden von den Mäusen mit dem Köder gefressen.

Die Tiere sterben innerhalb weniger Tage an den Folgen innerer Blutungen. Diese Substanzen wirken auch ähnlich auf den Menschen, deshalb sollte man sich nach Kontakt mit den Ködern die Hände waschen. Häufig werden auch Ultraschallgeräte zur Vertreibung von Hausmäusen oder anderen Nagetieren verwendet. Beispiele hierfür sind und die Ultraschallgeräte „Vario-Schutz“ und „RepSonic“.