Haussperling bekämpfen

(Passer domesticus)

Quelle : Wikipedia

Beschreibung

Der Haussperlinggehört der Familie der Sperlinge an und ist in Deutschland ein weit verbreiteter Singvogel. Er ist auch unter den Bezeichnungen „Spatz“ oder „Hausspatz“ bekannt. Der Singvogel erreicht eine Körpergröße von 14 bis 16 Zentimetern. Er wirkt etwas gedrungen und besitzt ein ungefähres Gewicht von 30 Gramm.

Während die Weibchen meist ein überwiegend braunes Gefieder vorweisen, zeigen die Männchen mehr Kontrast. Hier mischen sich in das braune Gefieder schwarze, dunkelgraue oder beige Federn. Bauch und Brust sind häufig grau bis hellbraun. Typisch für den Haussperling ist außerdem sein kräftiger, konischer Schnabel. Haussperlinge sind in Deutschland überall anzutreffen. Sie nisten sowohl an geeigneten Plätzen in Städten, als auch auf dem Land. Meist sind sie in der Nähe ihrer Nistplätze zu finden. Ihr Flug ist flink und geradlinig. Der Haussperling ist in der Lage, verschiedene Rufe vorzutragen, wobei nur die Männchen für den Gesang verantwortlich sind. Warn- oder Imitationsrufe werden sowohl von Männchen als auch von Weibchen vorgetragen.

Gesundheit

Der Haussperling ist nicht nur an seinen Nistplätzen oder in deren Nähe anzutreffen, häufig findet er ebenso den Weg in Gebäude. Daher besonders unbeliebt ist der Singvogel in Großküchen oder Lebensmittelmärkten, wo er als Hygieneschädling betrachtet wird. Da er als potentieller Überträger von Krankheiten eingestuft wird, sollte der Haussperling aus solchen Bereichen entfernt werden, um nicht gegen die Lebensmittelhygieneverordnung zu verstoßen. Er kann beispielsweise Hefepilze, Schimmelpilze, Colibakterien, Kokizieden oder auch Salmonellen verbreiten.

Vor allem wenn der Haussperling mit Nahrungsmitteln in Kontakt kommt, ist die Gefahr der Übertragung von Krankheitserregern groß. Dort wo der Haussperling seinen Nistplatz errichtet und brütet, fällt eine große Menge Kot an, die aus hygienischen Gründen unbedingt beseitigt werden muss. Aufwendige Reinigungsmaßnahmen sind die Folge. Wird der Haussperling ignoriert, ist er in der Lage, ganze Kolonien in den Gebäuden zu bilden und sich fortzupflanzen.

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Haussperling bekämpfen Maßnahmen & Mittel

Da der Haussperling in Europa besonderen Schutz genießt, weil er zu frei lebenden europäischen Vogelarten zählt, müssen alle Bekämpfungs- oder Vertreibungsmaßnahmen vorab von der zuständigen Naturschutzbehörde genehmigt werden. Wird gegen § 42 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) verstoßen und die Singvögel werden ohne Genehmigung daran gehindert, an ihre Nist-, Brut- oder Zufluchtsstätten zu gelangen, sie werden verletzt oder getötet, so droht ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro.