Graue Feldwanze bekämpfen

(Rhaphigaster nebulosa)

Quelle: Wikipedia

Beschreibung

Die Graue Feldwanze ist in weiten Teilen Europas und Asiens verbreitet. Sie ist tagaktiv, liebt Wärme und kann zwischen 14 bis 16 mm lang werden. Diese Wanzenart hat eine graubraune Körperoberfläche mit schwarzen und grünen Sprenkeln. Die Unterseite ist hell und schwarz gepunktet. Der Seitenrand des Hinterleibes ist schwarz und gelb. Die Fühler sind schwarz, die Antennenglieder 4 und 5 haben aber eine hell gefärbte Basis. Die Mundwerkzeuge sind zu einem Stechrüssel umgebildet.

Die Graue Feldwanze ernährt sich größtenteils vom Saft verschiedener Laubbäume, manchmal aber auch von toten Insekten. Als Brutstätten dienen den Weibchen verschiedene Pflanzen, auf die sie ihre rund 40 Eier kleben. Graue Feldwanzen durchleben eine hemimetabole Entwicklung, d.h. es findet keine Verwandlung über ein Puppenstadium statt.

Die sogenannten Nymphen schlüpfen aus den Eiern, besitzen aber noch keine Flügel. Erst sobald sie sich zum zweiten Mal gehäutet haben, wachsen ihnen kleine Stummelflügel. Im weiteren Verlauf der Entwicklung ähneln sie dann immer mehr den adulten Tieren.

Gesundheit

Zwar stellen die Tiere für den Menschen keine Gefahr dar, jedoch können sie aufgrund ihrer Größe und der lauten Fluggeräusche sehr lästig sein. Vor allem für Personen mit einer Insektenphobie können sie einen großen Störfaktor darstellen. Wenn sich die Feldwanze bedroht fühlt, sondert sie ein sehr übel riechendes Sekret zur Abwehr ab.

Tipps & Kniffe

Da die Grauen Feldwanzen ein übel riechendes Sekret zur Verteidigung absondern, wenn sie sich bedroht fühlen, sollten einzelne Tiere unter großer Vorsicht ins Freie entlassen und nicht im Haus zerquetscht werden. Sie können die Käfer auch mit einem Staubsauger einsaugen, sollten allerdings den verschlossenen Beutel des Saugers sofort draußen entsorgen.

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Graue Feldwanze bekämpfen Maßnahmen & Mittel

Um die Insekten direkt zu bekämpfen können Kontaktinsektizide eingesetzt werden. Diese wirken auf das Nervensystem der Tiere: Sie rufen starke Erregungen hervor, gefolgt von Koordinationsstörungen, Lähmung und dem anschließenden Tod. Solche Kontaktinsektizide sind in Insektizid-Sprays, beispielsweise im Produkt „MC KPS 500“, enthalten. Der in diesem Spray enthaltene Wirkstoff, ein pflanzliches Pyrethrum-Extrakt, wirkt sofort und baut sich sehr schnell wieder ab, wodurch das Spray sehr benutzerfreundlich ist.

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Ein anderes Präparat, das „Bambule Insektenspray“, enthält natürliche Öle wie Teebaumöl und ist besonders für eine Bekämpfung im Wohnbereich geeignet. Wenn im Haus gesprüht wird, sollte aber beachtet werden, dass die Produkte nicht in Kontakt mit Lebensmitteln kommen. Insektensprays können auch andere Wirkstoffe, wie Imiprothrin und Cyphenothrin enthalten, die ebenfalls auf das Nervensystem der Insekten wirken. Ein solches Produkt ist zum Beispiel das „Blattanex Spezialspray“ der „Fa. Bayer“. Weitere Kontaktinsektizide sind: „Killgerm Anti-Insekt RTU“, „Blattanex Ungeziefer Staub“, „Delicia Insektenspray“, „Permanent® InsektenRaumspray“ und „Permanent® UngezieferSpray“.

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